Mittwoch, 16. Mai 2018

Realitätsbildung?



Wie soll das denn gehen?
Seine Realität selbst gestalten, so ein Quatsch! Es ist wie es ist, da kann ich doch nichts machen! Einige haben Glück und andere eben nicht! Zumal ich einfach Pech hatte in meinem Leben, so ist das! Wenn ich eine bessere Kindheit gehabt hätte, dann wäre ich auch glücklich! Wenn mein Chef mir endlich eine Chance geben würde, dann - ja dann würde der aber schauen, was ich so draufhabe! Wenn meine Frau, Mann, Freunde, Arbeitskollegen mir nicht immer Steine in den Weg legen würden, wäre alles einfacher. Wenn... usw... usw... usw...


Liebe Leserin, lieber Leser
Es ist ab und zu wirklich nicht einfach, sich immer wieder ehrlich im Spiegel seines Seins zu betrachten. Mit dem Wissen, dass ohne die Spiegelung unserer inneren Welt die äußere Welt, also unsere wahrgenommene Realität, nicht existieren kann. So einfach ist das! Wir schauen ständig in den Spiegel unserer eigenen Gedanken, Emotionen, Entscheidungen und Handlungen! Da ist es schon einfacher, sich aus der Verantwortung rauszureden, so wie oben unter dem Bild beschrieben. Auch das ist Realitätsbildung. Wer so spricht wird sich seine innere Realität immer wieder in seinem Leben bestätigen. Das nennt man die selbsterfüllende Prophezeiung.

„Wenn wir glauben, wir erleben eine Welt außerhalb von uns, erleben wir in Wirklichkeit das Selbst innerhalb von uns.“ Paul Brunton, Philosoph und Mystiker

Ok, ok- auch die Gedanken, Worte und Handlungen der anderen wirken in unserer Realität. Doch - und das ist für einige eine unbequeme Wahrheit - nur das, was wir von den anderen annehmen, also das mit dem wir in Resonanz gehen - das wirkt in unserem Leben. Auch recht einfach, sobald man sich mal mit dem Resonanz Prinzip beschäftigt hat.

Schau dir an, was dich zurzeit erfreut, oder was dich stresst. Das ist ein Blick in den Spiegel deiner inneren Wahrheit, das Ergebnis was du über dich und die Welt denkst. Deine innersten Überzeugungen, die sich in Leben ausdrücken.

Die Frage ist: Wer verändert das Spiegelbild? Das ist immer der, der in den Spiegel hineinschaut! Ok, diese Antwort ist klar, doch es ist so, dass viele Menschen in den Spiegel ihres Lebens schauen, denen das nicht gefällt was sie sehen, diese dann darüber schimpfen und darauf warten, dass sich das Spiegelbild von alleine verändert, ohne zu erkennen, dass diese Veränderung von ihnen ausgehen MUSS!

„Es gibt keine Materie an sich! Geist (BEWUSSTSEIN!) ist der Urgrund der Materie! Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das reale, Wahre, Wirkliche, sondern der unsichtbare, 
unsterbliche Geist ist das Wahre!„ 
Max Planck

Was auch immer wir tun -wir kreieren Realität! Immer! Jetzt in diesem Moment! Spannend, nicht wahr? Wenn du dir vollkommen bewusst wärst, dass du der Schöpfer, die Schöpferin deines Lebens bist, welches Leben würdest du dir erschaffen? Welches Leben hast du dir erschaffen? Und - vielleicht die wichtigste Frage:  "Welches Leben bist du gerade dabei, dir zu erschaffen?" 

Aus der Sicht der Realitätsbildung existieren die Dinge der materiellen Welt nur in Beziehung zu einem Bewusstsein. DEINEM BEWUSSTSEIN! Zum Abschluss unten noch zwei Sätze, die das Thema sehr gut "auf den Punkt" bringen.

„Wir erschaffen zwar subatomare Teilchen und dazu das gesamte Universum, aber umgekehrt erschaffen sie auch uns. Eins erschafft das andere im Rahmen einer selbstregulierenden Kosmologie!“
John Wheeler

„Das Universum ist möglicherweise nicht mehr als ein gigantisches, vom Geist erzeugtes Hologramm!“
Dr. David Bohm
  
Noch ein paar ergänzende Worte zum Post "Realitätsbildung" , nach einigen tollen Mails und Kommentaren der LeserInnen: 

Es liegt auch an unserer Betrachtungsweise. Also daran, wie wir die Dinge die geschehen bewerten, anschauen- also Beobachten. Denn ein jeder in unserem Umfeld kreiert (seine) Realität. Und nicht immer machen das die anderen so, dass es uns gefällt oder gut tut. Dann liegt die Kraft unserer Realitätsbildung darin, zu entscheiden mit welchem Blick wir das wahrnehmen. - 
Beobachten kreiert! -  Als Beobachter sind wir "Realitäts- bewertende- und somit kreierende Schöpfer/innen". Es liegt im "Auge (Herzen) des Betrachters", wie so schön gesagt wird. 


Für dich, liebe Simone: "Schau in Liebe und Selbstliebe hin, was deine einmaligen Kinder angeht - das ist es, was dann fließt. Liebe. Eigenverantwortung. Vertrauen. Verbindung. Geborgenheit. Verzeihen und tiefstes Wissen und Fühlen um das, was wirklich wichtig ist.  


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