Sonntag, 1. November 2015

Die „Offenen Baustellen“ des Lebens beenden!

Hier ein Text für jene, die sich wundern, warum sie dauernd müde sind, bei denen Dinge nicht so funktionieren, wie sie es sich wünschen und denen ständig „komische“ Sachen mit anderen Menschen passieren. 

LESEPROBE!

Die oftmals „enttäuscht“ werden (die Täuschung wird aufgedeckt), oft einen neuen Sport beginnen, andauernd das Hobby wechseln, ihre Beziehungen nicht endgültig beenden, sondern erst mal die/den nächsten „austesten“, um sich dann zu wundern, wenn sie wieder alleine dastehen. Menschen mit „offenen Baustellen“. Diese offenen Baustellen ziehen die Energie aus dem Jetzt, reduzieren die Schöpferkraft und die Lebensenergie.

Wenn du so einen Menschen kennst und sie/ihn gern hast, kannst du ihr/ihm gerne diesen Post mailen, dazu gibt es ganz unten extra einen Button. (Das M neben dem Copyright Hinweis) 

Ich schreibe hier von diesen sympatischen Menschen, die Dinge nicht zu Ende bringen, immer wieder etwas Neues anfangen, das zu Beginn mit enormer Begeisterung und Elan angehen, dann aber irgendwann „die Lust“ verlieren. Selbstverständlich gibt es immer einen Grund, warum und wieso, meistens sind die anderen Schuld. Das ist eine interessante Strategie sich selbst zu boykottieren, doch letztendlich ist dahinter eine Angst. 

Es ist nicht die Angst zu versagen, es nicht zu schaffen oder ähnliches. Es ist die Angst vor Nähe, die Angst vor Liebe. Diese Menschen haben eine enorme Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung. Deshalb haben diese Menschen meistens Dinge, von denen sie erzählen können, doch bringen sie diese Dinge nicht zu Ende, sie produzieren eine weitere „offene Baustelle“! Denn erst wenn ein Projekt beendet wird, zeigt sich, ob das Projekt ein Erfolg war, oder eben nicht! Ein nicht beendetes Projekt ist immer „offen“!

Vom Blickwinkel des "Ich bin Bewusstseins" am Evolvere Seminar würde ich es so formulieren: Das Projekt wird (bewusst oder unbewusst) im Wellen Zustand gehalten, es bleibt sozusagen in einem virtuellen Zustand, es wird nicht zum Teilchen, also nicht „scharf“ gestellt. Denn sobald es „scharf“ ist, ist es für alle im Umfeld wahrnehmbar, sichtbar, messbar und kann bewertet werden. Damit das nicht geschieht, wird es in der „Superposition“ gehalten. Sobald es „scharf“ gestellt ist, wenn es also die „Superposition“ verlässt, um sich in der polaren Welt als für alle wahrnehmbares Teilchen zu zeigen (Realität), kann das Projekt bewertet und wahrgenommen werden, nun fließt Anerkennung und Liebe. Oder eben auch nicht! 

Wird dir bewusst, wie verstrickt die Strategie dieser „offenen Baustellen“ Menschen ist? Einerseits ist da die Sehnsucht geliebt zu werden, anderseits die Angst es „nicht zu schaffen“. Solange dieser Mensch sich über das definiert, was er leistet, oder eben nicht leistet, wird er nicht „scharf“ stellen.

Doch wenn der Mensch wieder an seinem „inneren Tempel“ ankommt, sein Herz für sich in Selbstliebe  öffnet hört dieses „Spiel“ sofort auf. Pack es an, wenn dich dieser Text daran erinnert, dass du ein paar Dinge in Ordnung bringen solltest. Führe das Gespräch, das schon lange geführt werden sollte. Sprich die Dinge in deinen Beziehungen aus, die dich belasten. Triff Entscheidungen, räume auf in deinem Leben, beende die angefangenen Dinge. Wenn es da etwas gibt, was sich wie eine offene Baustelle anfühlt, weißt du das jetzt, in diesem Moment. Sei lebendig, gehe es an und du wirst erstaunt feststellen, wie viel neue Energie in dein Leben kommt. Es lohnt sich! 


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Für Vielleser hier ein Text aus meinem Buch "Evolvere" über diese Thematik

„Wenn sich eine Türe im Leben schließt, schau nicht auf die geschlossene Türe, sondern drehe dich um zu der Tür, die aufgegangen ist.“

Vielen Menschen macht es Angst, durch die offene Türe weiterzugehen, denn dahinter ist etwas neues, Unbekanntes. Du hast vielleicht Angst, es nicht zu schaffen, die Befürchtung zu versagen, vielleicht auch ausgelacht oder nicht verstanden zu werden. 
Wenn ich eines ganz sicher gelernt habe, so ist es das Wissen um die permanente Veränderung. Das Leben ist nicht fest betoniert, sondern fließend. Dem stetigen Fluss des Lebens zu vertrauen ist nicht immer einfach. 


"Dein Verstand wünscht sich Sicherheit und Beständigkeit, deine Seele sehnt sich nach neuen Erfahrungen." 


Sobald du durch die offene Türe des Lebens gehst, öffnest du dich für das Neue, Unbekannte. Evolvere geschieht! Du entfaltest dich. Das ist  bewusstes und aktives Loslassen. Loslassen bedeutet zu Vertrauen. Sich, seinem Kern und seinem in sich präsenten vollkommenen Potential zu vertrauen. Es ist normal Angst vor Neuem zu haben. Diese Angst kannst du auch als Hinweis sehen, dass sich etwas bewegt in deinem Leben. In dem Moment geschieht das für dich, was du schon lange als Sehnsucht in deinem Herzen gefühlt hast. Ich versuche in solchen Momenten ganz bewusst inne zuhalten, mein Herz zu fühlen und dem Leben zu vertrauen. Zu akzeptieren, dass die Sache die ich beende, erledigt und gelebt ist. Die Türe endgültig zu schließen, die Entscheidungen zu treffen die notwendig sind, die Gespräche zu führen die geführt werden sollten und dann meinen Blick auf das Neue, Lebendige zu richten..

„Das Festhalten am Alten, an den Dingen die „gelebt“ sind und Veränderungen benötigen, ist eine der sichersten Methoden, Leid ins Leben zu bringen.“

Diese „Lebens Türen“ haben eine spezielle Mechanik. In diesen Lebenssituationen, wenn du eine Türe schließen solltest, damit die andere aufgeht, kannst du dir vielleicht folgendes vorstellen. Du stehst in einem Raum mit zwei gegenüber liegenden Türen. Diese beiden Türen sind über eine sehr einfache Mechanik miteinander verbunden. Wenn du eine Tür öffnest, bewirkt diese Mechanik, dass sich die andere Tür schließt, Wenn du die eine Tür schließt, öffnet sich die gegenüberliegende Tür automatisch. Doch solange du die eine Tür nicht ganz schließt, kannst du die Tür gegenüber auch nicht ganz öffnen. Viele Menschen sind voller Verzweiflung und Angst, sich zu entscheiden in diesem inneren Raum und haben beide Hände auf den Türgriffen, bewegen diese immerzu hin und her, hin und her. Eine Schein Aktivität, ohne dass real etwas geschieht. Wenn Dinge in deinem Leben „gelebt“ sind, wenn Dinge nicht mehr funktionieren oder sich verändern (wollen), dann schließe mutig die Tür, endgültig! Du wirst erleben, dass die „Mechanik des Lebens“ die andere Tür öffnet, durch die du durchgehen kannst. Und plötzlich stehst du in einem neuen Raum, voller neuer Möglichkeiten und Perspektiven. 

Ab zu ist es nur ein Lücke – schlüpfe da durch! Ja, es kann anstrengend werden. Ja, es kann sein, dass es nicht gleich funktioniert, doch was ist der Preis, wenn du deinen Weg nicht weitergehst? Ab und zu ist die Türe nicht weit und einladend auf, ab und zu ist es eine kleine Lücke, dann solltest du dich durch diese Lücke schlüpfen! Es lohnt sich, denn wenn du durch bist, stehst du in einem neuen Raum, mit neuen Erfahrungsmöglichkeiten und Lebens Optionen. Vielleicht ist es so, das dein Leben auch einmal eine mutige und vertrauensvolle Entscheidung von dir „sehen“ möchte. Wenn du diesem Impuls in dir folgst, die Angst als das wahrnehmen kannst, was sie in Wahrheit ist, schlüpfst du oder drückst du dich durch diese Lücke.